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Motoröl

Als  Motoröl werden üblicherweise diejenigen  Sorten von Schmieröl bezeichnet, die verwendet werden können, um einen Viertaktmotor zu schmieren.

Wenn man die Definition etwas weiter fasst, gehören auch  Zweitaktöle und Schmieröle, die für andere Motor-Bauarten gedacht sind. zu den Motorölen.  Letztere werden dann aber anders bezeichnet.

Motoröl kann in drei Gruppen aufgeteilt werden:

  • Mineralöl: mineralisches Motoröl wird aus Grundölen hergestellt, die direkt aus Erdöldestillaten gewonnen wurden.
  • Synthetik-Öl: synthetisches Motoröl wird ausschließlich aus Grundölen hergestellt, die synthetisch oder nicht direkt aus Erdöldestillaten gewonnen wurden.
  • Teilsynthetik-Öl: teilsynthetisches Motoröl wird aus einer Mischung mineralischer und synthetischer Grundöle hergestellt.

Ein wichtiger Punkt, den er bei der Verwendung von Motoröl zu beachten gilt, ist der richtige Intervall, in dem ein Motorölwechsel zu erfolgen hat. Wird das Motoröl deutlich länger als vom Fahrzeug- und Motoröl-Hersteller empfohlen verwendet, so können schlechtere Motorleistungen oder sogar Schäden am Motor die Folge sein. Der Trend in der Motorölentwicklung ging in den letzten Jahre in die Richtung immer längerer Wechselintervalle.. Sowohl die Motoren, als auch die Motoröle wurden qualitativ immer ausgereifter.

Motoröl – die Entwicklung schreitet fort

Zukünftig wird die spezifische Erfassung des Zeitpunkts für einen optimalen Ölwechsels das Ziel der Entwicklung von Automobilindustrie und Motorölentwicklern sein – durch diverse Messgeräte sollten fortschrittliche Motoren schon bald in der Lage sein, dem Fahrer über den Bordcomputer Hinweise zukommen zu lassen, wenn das Motoröl seine Lebensdauer erreicht und durch eine neuen Schmierstoff ausgetauscht werden soll. Dies kann je nach Fahrtgewohnheit und äußeren Einflüssen deutlich von einem empfohlenen Standardwert von beispielsweise 15.000 Kilometer, wie man es heute noch kennt, abweichen. So wird das Motoröl noch besser genutzt – und Geldbeutel und Umwelt geschont.

Wer also die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer seines Fahrzeuges erhöhen möchte, der sollte nicht beim Motoröl sparen – denn das wäre wirklich das „Sparen am falschen Ende“. Motoröl ist nun wirklich keine sonderlich teure Angelegenheit, ein Ölwechsel inklusive den Arbeitskosten ist deutlich günstiger als ein voller Benzintank.

Quelle: Wikipedia.de, weitere

2 Antworten auf „Motoröl“

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